
GLOBALIZE:COLOGNE startet mit einem spannenden Aufeinandertreffen: Herman Diephuis 5 Frauen-Stück Ciao Bella, entstanden im Rahmen des Festival International Montpellier Danse, wird MOUVOIRs überarbeiteter Erfolgsproduktion Under green Ground gegenüber gestellt. Ikonographien des Weiblichen, die Posen und Rollenklischees überlieferter und aktueller Frauenbilder und ihrer Unterdrückungsmechanismen sind Knotenpunkte in beiden Choreografien. Man kann gespannt sein auf konträre Sichtweisen oder überraschende Gemeinsamkeiten, vielleicht auf einen männlichen und weiblichen Blick? Oder ist auch dieser Gedanke wieder bloß ein Klischee? Erst der Blick auf beide Stücke wird diese Frage beantworten.
Ciao Bella — Konzept/Choreografie: Diephuis | Tanz/Choreografie: Guibert, Haenni, Le Pladec, Pavet, Khatir | Licht: Mélis | Ton: Meier | Under green Ground — Konzept/Choreografie: Thiersch
Tanz/Choreografie: Naudet | Techn. LEITUNG: Kluge/Moddenborg | Bühnenmeisterin/Tanz: PelczyNSka Lichttechnik: Grzegorczyk
06. März 2010 ab 19.30 | 07. März ab 19.00 | Eintritt: 12,–/9,– Einzel (20,–/15,–
Kombiticket) | Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln)
Herman Diephuis CIAO BELLA | Kepha Oiro MISUNDERSTOOD (in der Pause) |
MOUVOIR/Stephanie Thiersch UNDER GREEN GROUND (6.3.: 21.30/7.3.: 21.00)
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GLOBALIZE GATHERING
Im Rahmenprogramm des ersten Blocks begegnen sich die Kulturen. Misunderstood, ein “Work in Progress” des kenianischen Tänzers Kepha Oiro, setzt sich mit den manchmal mißverständlichen Riten des Sterbens auseinander. Im Filmprogramm zeigen wir den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm The Power of Speech des Chilenen Francisco Hervé und den in Kolumbien spielenden Kinofilm Dr. Alemán, mit August Diehl, des Filmemachers Tom Schreiber. Im Anschluss laden wir zu einem Release-Konzert der Formation SunflowerSutra, mit dem Kölner Musiker Joseph Suchy und der südafrikanischen Sängerin Juliana Venter, in das King Georg ein.
08. März | 18.00 | The power of Speech Dokumentarfilm von Francisco Hervé
(Chile) | 19.30 | Dr. Alemán Film von Tom Schreiber (Köln) | Filmpalette
(Lübecker Straße 15, 50668 Köln)
08. März | 21.30 | SUNFLOWER SUTRA Release-Konzert | King Georg
(Sudermanstr. 2, 50670 Köln)
GLOBALIZE:COLOGNE:BERLIN 19.–21. März | DOCK11, Berlin | 20.00 | Kepha Oiro
Misunderstood | 20.30 | MOUVOIR/Stephanie Thiersch Under Green Ground
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RICHARD AFTER RICHARD (DAE)
TEATR U KOSHYKU (LEMBERG, UKRAINE)
Richard After Richard startet da, wo Shakespeares Tragödie vor seinem Ende steht. Der blutrünstigste „Richard III.“ erscheint in der Nacht vor seiner letzten Schlacht: Den Tod vor Augen zwingt ihn sein schmerzendes Gewissen zur bitteren Frage, was ihm vom Leben bleibt: Sanfte Ruhe oder ewige Strafe. Mit Schlüsseltexten und Motiven aus Shakespeares düsterem Drama verkörpert die grandiose ukrainische Schauspielerin Lidiya Danylchuk eine Skizze des prototypisch Bösen. Ihr preisgekröntes Solo in ukrainischer, englischer und deutscher Sprache ist eine Meta-Erzählung aus sprach-rhythmischen und physisch-musikalischen Elementen.
Mit: Lidiya Danylchuk | Regie: Iryna Volytska-Zubko
12./13. April 2010 | 20.00 | artheater (Ehrenfeldgürtel 127, 50825 Köln)
Eintritt: 13,–/9,–
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PETERSBERG I
FUTUR3 (Köln)
Eine Verhandlungssache Von einem geheimen Treffpunkt aus werden die Zuschauer einzeln an einen Verhandlungstisch zum Nahostkonflikt geführt. In einem Konflikt, in dem mehr als eine Antwort denkbar ist, begibt sich Petersberg I auf die Suche nach ein paar richtigen Fragen.
Künstlerische Leitung: A. Erlen und S. H. Kraft | Mit: M. Bürger, A. Erlen, H. Giebel, R. M. Hundt, S. H. Kraft, D. Reinhold, T. Tessitori, A. Thépaut, N. Unger, K. M. Zehe | Dramaturgie: K. Fehling, S. Nuy | Ausstattung: N. Jordan | Medien: K. Hoyme
08.—11. April 2010 | Ort, Termine und
Anmeldung: 0176 7810 4679
Eintritt: 14,–/9,–
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ON THE EDGE
JONATHAN HART MAKWAIA (NEW YORK, USA) UND MARIANA SADOVSKA(KÖLN)
On the Edge ist der Arbeitstitel dieses musikalischen Experiments. „Extended Voice“ trifft auf archaische Stimmen, avant- gardistische Töne auf heidnische Melodien: ein interkontinentaler Klangkosmos aus Hawaianischem und Abstraktem, Ukrainischem und Urbanem.
Stimme, Klavier: Jonathan Hart Makwaia
Stimme, Harmonium: Mariana Sadovska
11. April 2010 | 20.00 | LOFT (Wissmannstr. 30,
50823 Köln)
Eintritt: 8,–
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MEDEA - THE MOTELBOX (UA)
IN VITRO (GENT, BELGIEN)
Eine Musiktheaterproduktion für Tänzer, Schauspieler, Mezzosopran und Rockband. Frei nach Texten von Euripides und Heiner Müller.
IN VITRO begeisterte bereits 2008 mit der bildgewaltigen Interpretation von
De Zandmann. Medea kämpft nun gegen den Weltuntergang, in der Welt und Zukunft unwiderruflich auf das Desaster zusteuern. Apokalyptische Visionen, verhängnisvolle Szenarios und Schicksalspropheten werden der Tragödie von Medea gegenübergestellt. Dem grausamen, aber auch zeitgemäßen Mythos der verzweifelten Mutter, die ihre Kinder tötet und damit ihre eigene Zukunft auslöscht. Ein innerer Kampf von Liebe und Hass, Impulsivität und Vernunft. Ein individuelles Schicksal, das den Untergang der Menschheit spiegelt.
Konzept: Daphne Kitschen, Jan Dekeyser | Text: Heiner Müller | Spiel: Emilie De Roo | Mezzosopran: Inez Carsauw | Tanz: Karolina Wolkowiecka | Live: The Black Heart Rebellion | Sound: Dirk Veulemans, R. Strauss, R. Wagner, G. Mahler | mit freundlicher Unterstützung: de Vlaamse Overheid
14./15. Mai 2010 | 21.00 | JACK IN THE BOX
(Montagehalle,
Vogelsangerstr. 231, 50825 Köln)
Eintritt: 14,–/9,–
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ANDROPOLAROID
THEATER-51GRAD.COM (KÖLN)
EINE PERFORMANCE IM LEUCHTENDEN NEONWALD
Eine Begegnung zwischen Japan und Deutschland, (Körper-)Sprachen des Theaters
und des Tanzes. Dunkelheit ist das Tor zum Ton, Klang ist die Heimat des Tones, der Ton steht auf der Sonne. Das ist keine Asienesoterik, sondern ein Schriftknoten, der in der Begegnung aufgelöst werden muss. Kawaguchi knotet ihre Empfindungsinseln mit der deutschen Theorie zu einem deutsch-kybernetischen Japanorganismus, immer gespannt zwischen den beiden Welten. Sie lässt einen Neonwald leuchten, wie eine Matrix, in der der Körper zwischen den Kräften der Pole nicht zur Ruhe kommt und schießt Polaroids vom geflickten »Ich«.
Konzept/Choreografie/Tanz: Yui Kawaguchi | Visuals: Acci Baba | Dramaturgie: Rosi Ulrich
Licht/Technik: Fabian Bleisch | Assistenz: Sabine Salzmann
12. /13. Mai 2010, 20.00 | 14. Mai 2010, 19.00 | Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3,
50670 Köln) | Eintritt 14,–/9,–
GLOBALIZE:COLOGNE:BERLIN 10.—13. Juni | DOCK11, Berlin | 20.00
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THE CLEANSING
OF CONSTANCE BROWN
STAN'S CAFE (BIRMINGHAM, GROßBRITANNIEN)
7 Performer. 68 Charaktere. 70 Minuten. 6 Worte. Eine Bühne, 2m breit und 14m tief. Und: 45 Zuschauer... „Es ist eine Untertreibung festzustellen, dass ‚The Cleansing of Constance Brown’ eine großartige Performance ist, aber Understatement steht den Briten, also lassen wir es dabei.“ (Der Standard, Wien) Die Szenen handeln von Macht, von der Macht der Menschen, die in den Räumen auf diesem Flur leben oder arbeiten. Und sie handeln vom Reinigen, von der Putzfrau Constance Brown, die in allen Zeitaltern gelebt zu haben scheint, hier und auf der ganzen Welt. Der Flur selbst, mit seiner wechselnden Gestalt wird der 73. Charakter, leer, oft bedrohlich und unvorhersehbar. Die Show ist hemmungslos, eine Meisterleistung...
Kreation/Performance: G. Bell, J. Oldershaw, J. Pearson, G. Rose, B. Russell, C. Stephens, A. Watson | Regie: James Yarker | Musik: Nina West with input from Richard Chew | Licht Design: Paul Arvidson
26./27. Mai 2010 | 18.00 und 21.00 (jew. nur 45 Plätze) | Eintritt: 14,–/9,–
Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln)
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BASQUIAT:RE-MIX09 (UA)
EINE RECHERCHEMASCHINE (ENGL.)
A.TONAL.THEATER (KÖLN)
„Ein anregendes Experiment.“ (Kölner Stadtanzeiger) „Jean Michel hätte sehr wahrscheinlich seine Freude an diesem bildgewaltigen Delirium gehabt.“ (kultura-extra) — Bereits 20 Jahre vor dem Phänomen Barack Obama war Jean Michel Basquiat der erste farbige Superstar der internationalen Kunstszene und eng verbunden mit Andy Warhol und dessen New Yorker Factory. 1988 dann — mit nur 27 Jahren — das abrupte Ende: Eine Überdosis Heroin stoppt die schillernde Karriere. Basquiat bleibt untrennbar mit den achtziger Jahren, mit ihrer Musik, Mode, Literatur und Kunst, verbunden und ist somit das Spiegelbild einer Generation, die auf dem Altar eines überhitzten Kunstmarktes geopfert wurde.
Darsteller: A. Limbach, A. Köhler, A. Flittner, A. Spaniol, C. Hemming | Regie: J. Fürst |
Musik: W. Proppe | Video: V. Lisac | Licht: V. Griess | Bühne: J. Denhoven | Kostüme: M. Odenthal |
Maske: H. Helbach | Produktion: G. Keßler | Videodokumentation: B. Vujin-Stein | PR: N. Speyer
29./30. Mai 2010 | 20.00 | Eintritt: 14,–/9,– | Alte Feuerwache
(Melchiorstr. 3, 50670 Köln )
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12. – 13.06.09, 20 Uhr (14,00 €/9,00 €)
Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, Köln
